#1 – der Start des Blogs

Lebe leidenschaftlich.
der Blog.

#1 - mehr gedacht, als gesagt.

Wie beginnt man einen Blog? Ich habe keine Ahnung.
Deswegen nehme ich mir das zu Herzen, was der Grund war,
einen Blog ins Leben zu rufen: mehr machen, weniger denken.

Beginnen wir doch beim offensichtlichen: dem Namen meines Blogs. "Lebe leidenschaftlich." habe ich mir ausgesucht,
weil es unbewusst zu meinem Lebensmotto in den letzten Jahren geworden ist.
Entstanden ist es, weil ich durch meine Selbstständigkeit und Fotografie zum ersten mal wahrnehmen konnte, wie leidenschaftlich mein Leben und ich als Mensch bin.
Etwas, was mir einerseits nie bewusst war und ich es andererseits für "normal" gehalten habe, was aber nicht der Fall ist.
Ich bin nun seit knapp 3 Jahren selbstständig.
Das erste Jahr, hatte ich nebenbei noch einen Teilzeitjob der mir meine Angst nehmen sollte,
zu viel zu riskieren und am Ende zu versagen. Es war also ein sanfter Übergang in die Selbstständigkeit.
Die weiteren zwei Jahre, tragen die Jahreszahlen 2020 und 2021. Ich war also gerade einmal 2 Monate selbstständig,
bis die Corona Krise unsere Welt veränderte. War ich in diesen 2 Jahren schon am verzweifeln? Ja. Bereue ich es, mich selbstständig gemacht zu haben? Definitiv nicht.

Bevor ich den Mut hatte, um meine eigene Firma zu gründen, habe ich einige berufliche Wege eingeschlagen, die allesamt in verschiedene Richtungen verliefen. Während ich zuerst nur zum Spaß und in der Freizeit, aber auch für"Minijobs" die Liebe zur Fotografie vertiefte, gestaltete ich ein ganz gewöhnliches Leben als junger Mensch auf der Suche nach dem perfekten Job. Während ich als Kind zwar immer schon ein großes Interesse und Freude an der Fotografie hatte, gab es eine Leidenschaft, die mein Leben prägte: Fussball. Der Traum vom Profifussballer endete, als ich mit 18 bei einem damals recht erfolgreichen Fussballklub, die Entscheidung traf, mit dem Fussballspielen aufzuhören.

Es folgten Jahre der Selbstfindung und der verzweifelten Suche nach etwas, wovon ich sagen könnte, ich mache es gerne, mit Freude und im besten Fall bin ich darin sogar recht gut.
Während mein Umfeld der Meinung war, ich sollte "irgendetwas machen", was mir Lehrstellen als Kellner in einem Nobelhotel oder der Systemgastronomie in Aussicht gestellt hatte, fasste ich recht schnell den Entschluss, meinen eigenen Weg zu gehen, so schwer nachvollziehbar er auch war.
Ich konnte es einfach nicht mit mir vereinbaren, mich jeden Tag dazu motivieren zu müssen, eine Arbeit zu machen, die mich nicht erfüllte.

Das änderte sich mit meinem Zivildienst, bei einer Stelle in einer Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Behinderung, zu der ich Anfangs gar nicht wollte, die aber mein Leben nicht nur verändert sondern auch geprägt hat.
Ich verbrachte dort nicht nur 9 wundervolle Monate sondern wurde darüber hinaus auch in ein festes Dienstverhältnis übernommen, mit dem Plan im Sozialbereich eine Ausbildung zu beginnen.

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